Tobi's Blog

Archiv für die 'Technik' Kategorie

Probleme bei WLAN-Verbindungen

Erstellt von Tobi am 12. Juni 2011

Als ich von der Stadt aufs Land gezogen bin dachte ich, dass ich ggf. mit meinem Netzanschluss ein Problem kriege (was der Fall ist:), aber dass WLAN-Empfang schwierig wird, ahnte ich nicht.

Das Problem

In der Stadt gab es 8 Netze in Reichweite. Da lief es immer gut. Hier sind es sage und schreibe 13 und da mein Sender 2 Stockwerke unter mir liegt, ist die Signalstärke aller Netze deutlich höher als das von meinem.

Als Resultat gibt es ständig Verzögerungen und manchmal kann ich mich gar nicht verbinden. Ich hab mir einen LAN-Stick geholt, der eine bessere Antenne abgibt, aber das hilft nur ein wenig. Am nervigsten sind aber die Unterbrechungen ohne Verbindungsabbruch. Es passiert einfach gar nichts mehr und nach 5 bis 10 Sekunden gehts dann wieder. Allerdings auch nur ein paar Sekunden und dann gibts gleich wieder ‘ne Zwangspause.

Die Erkentnis

Mit dem Linux-Tool iwlist (aus dem Ubuntu-Packet wireless-tools) hab ich mir mal alle Netzwerke in Reichweite auflisten lassen mit allen Parametern, die die Dinger so geschätzig von sich geben.

Das es viele sind, war mir ja bekannt. Auffällig war aber, dass sich viele auf sehr wenigen Kanälen häufen. Die sind anscheinend alle via “auto-Kanal” eingestellt, denn wer welchen Kanal benutzt wechselt recht oft, aber Kanal 1, 6 und 10 sind immer seeehr beliebt.

Kanal 3 kam nur bei einem Netz genau ein mal vor, Kanal 12 nie. Etliche Treiber sind laut Ubuntu-Beschreibung zum WLAN auf den US-Standard eingestellt und können Kanal 12 und 13 nicht verwenden. Aus dem Grund, vermute ich, meiden auch viele Sender den Bereich.

Ansonsten laufen 11 Netzwerke in der Betriebsart “n” (54MBit) und 2 mit “g” (48MBit). D.h. viele haben neue Sender und ich behaupte einfach mal, die benutzen immer den höchstmöglichen Standard. Wenn man keine Probleme damit hat, sollte das ja auch so sein. Meine Netzanbindung ist ganze 1,5MBit “dick”. Wozu also muss ich mit 54MBit mit meinem WLAN verbinden? Selbst “g” mit 48MBit ist sinnfrei. Ein uralt “b” mit 11MBit reicht vollkommen,

Die Lösung

Den Kanal 12 und 13 sind frei, also benutz ich fix die 12. Das half schon ein wenig, denn jetzt ist die Verbindung deutlich stabiler. Allerdings sind die Zwangspausen noch immer da.

Der Wechsel der Betriebsart von “mixed g+n” auf “n” brachte nur eher subjektiv etwas. Bei “g” waren die Pausen schon seltener. Bei “n” gibt es gar keine mehr. Den WLAN-Stick hab ich auch gleich wieder eingemottet, denn jetzt gehts auch ohne einwandfrei.

Fazit

Langsamer ist oft auch Störunanfälliger. Das das allerdings so gut funktioniert, hätte ich nicht gedacht.

Was mich etwas wundert ist die Tatsache, dass die Betriebsarten “n” und “g” eigentlich selbst abgestufte, langsamere Varianten haben, auf die zurückgegriffen wird, wenn es Verbindungsprobleme gibt. Das funktioniert ja, wie ich sehen kann, so überhaupt nicht gut. Vermutlich sind meine Zwangspausen die Zeiten, in denen die neue Geschwindigkeit ausgehandelt wird, mit der die Verbindung wieder ok ist. Aber bei den Verzögerungen ist das irgendwie nicht sinnvoll.

Egal. Jetzt gehts und gut iss.

Abgelegt unter Linux(Ubuntu), Technik | 2 Kommentare »

Aufgabenverwaltung für Zuhaus: neue Erkentnisse

Erstellt von Tobi am 4. Juni 2011

Nachdem ich mal läger darüber nachgedacht hatte, warum ich zu nix komme, habe ich meine Chaos-Verwaltung nochmal überdacht und überarbeitet.

Modell anreichern, vorhandenes Wissen sortieren, hoffentlich eine Erleuchtung haben

Da ich gerade eine Vortragsreihe über DDD halte vielen mir die 3 Punkte von dort enrich the model, knowledge crunshing und breakthrough wieder ein. Also hab ich mal versucht, auch hier so vorzugehen.

Hindernisse

Ich habe die Aufgaben mit mehr Informationen versehen. Konkret hab ich sie nach den Punkten gruppiert, die meine größten Hindernisse bei der Aufgabenerledigung sind:

Dauert es lange
Ich hab nur 1h am Stück Zeit
Macht es krach
Ich kann nur seeehr selten krach machen
Geht es besonders schnell
Wollte nur sehen, ob sich hier was sammelt
Warten auf andere
Aufgaben, die ich gar nicht erledigen kann
Total unangenehme Aufgaben
Die erklären sich von selber
Kostet es Geld
Derzeit muss gut gehaushaltet werden

Priorität

Dabei stellte sich heraus, dass die bisherige Priorisierung absolut unwichtig ist. Da alle Aufgaben ziemlich lange liegen, haben sie eh alle eine hohe Priorität. Also haben alle gar keine. Damit ich aber zumindest die wirklich dringensten im Auge halten kann, habe ich 3 Magnete und damit dann eben 3 Aufgaben besonders markiert.

“Endlose Aufgaben”

Bei dem bisherigen Board hatte ich die “endlosen Aufgaben” separiert, z.B. Bügeln (bä!). Aber mal ehrlich: was ist denn an den Aufgaben anders als an allen anderen? Sie kommen immer wieder, ja, aber deswegen sind sie ja nicht besonders und müssen auch nur erledigt werden.

Also hab ich diese Aufgaben ebenfalls zu den anderen gepackt und dort ebenso gruppiert.

Ergebnis

Eigentlich wollte ich nur mal sehen, was passiert. Das Resultat ist aber eine deutlich bessere Übersicht, so dass ich das Board jetzt genau so lasse.

Es wird deutlich, dass die viele Aufgaben eben wegen der Lautstärke oder Dauer hängen. Interessant ist, dass die 3 wichtigsten Aufgaben mit den Markierten Magneten in der Kategorie Krach liegen.

Ansonsten gibt es noch viel in der Kategorie “uncool”, da muss ich einfach mal durch. Sehr schön sind die “schnellen”. Die sind bisher immer wieder aus dem Fokus geraten aber genau die kann ich mal so nebenbei endlich erledigen.

Und der Rest lässt sich jetzt hoffentlich deutlich besser Planen, damit ich z.B. die Zeit zum Krach machen nicht mit anderen Aufgaben vergeude. Mal sehen.

Abgelegt unter Allgemein, Freizeit, Technik | Keine Kommentare »

Aufgabenverwaltung für Zuhaus: erste Bilanz

Erstellt von Tobi am 4. Juni 2011

Nach dem ich meine Aufgabenverwaltung jetzt schon gut 2 Monate in gebraucht hab, hat sich daraus so ein bisschen was ergeben.

Omnipräsent

Die Tafel sollte definitiv an einem Ort hängen, an dem man sehr oft ist. Das ist bei mir nicht der Fall: Dachgeschoss, neben dem Schreibtisch in der hintersten Ecke des Raumes. Dadurch muss man erst hin laufen, um sich einen Überblick zu verschaffen. Und das fhrt dazu, dass man den Überblick verliert und der dort sichtbare Stand ggf. gar nicht korrekt. Den Punkt kann ich (und will [und darf??]) nicht ändern. Versucht eurem Partner mal zu erklären, dass die 1x2m große Tafel mitten im Wohnzimmer am besten aufgehoben ist ;) Das fänd ich selber irgendwie merkwürdig. Ich werd mich nur dazu durchringen, mehr im Dachgeschoss zu sein.

Stillstand macht stutzig

Tickets, die sich nicht bewegen sollten markiert werden. Gerade bei meinem Chaos-Board sind viele Tickets gleichzeitig am Start. Und irgendwie ändern sich die Prioritäten ständig, was bei einigen Tickets dazu führt, dass sie immer wieder nach unten rutschen. Wenn ein Ticket zu alt wird, sollte es entweder ganz raus oder fett markiert und definitiv mal erledigt werden. So endlose Dinger behindern mich, zumindest Mental, ziemlich.

Der Gesamtüberblick deckt Probleme auf

Ansonsten hat sich gezeigt, dass (auch) diese Chaos-Version die Problemstellen gut aufzeigen kann. Wenn man die Aufgaben versucht nach irgendwelchen Kriterien zu gruppieren oder zu markieren, bekommt man schnell ein Gefühl, woran es hängt.

Dazu hab ich angefangen, die große Fläche nach bedarf in kleinere Zohnen auf zu teilen. Große Aufgaben, noch zu Kaufendes etc.

Derzeit liegen bei mir die Probleme unter anderem hier:

alles, was krach macht
Ich kann nur was schaffen, wenn das Kind schläft. Und da geht Krach gar nicht.
alles, was länger als 1h dauert
Siehe Punkt 1: die Zeitspanne ist da doch sehr begrenzt und ich fange nicht an mein Gartenhaus zu versetzen, wenn ich weiß, dass ichs eh nur zu 5% fertig kriege. Und das ist leider keine Arbeit, die man gut auf lange Zeit zerstückeln kann
alles, was besorgt werden muss
Gut, dass ich gerade knapp bei Kasse bin, wusste ich auch schon vorher (siehe Punkt 1) :)
alles, was echt lästig ist
Auch das wusste ich. Aber jetzt wirds erst richtig deutlich. Aufgaben, wo man so gar keinen Bock drauf hat… oha… die dauern :/ Mann muss halt konsequent sein

Fazit

Ich find es schon ziemlich brauchbar in der aktuellen Version. Wenn wieder etwas mehr Bewegung in die Aufgabenerledigung kommt, ergeben sich aber bestimmt noch ein paar Verbesserungen.

Abgelegt unter Allgemein, Freizeit, Technik | Keine Kommentare »

Mein Glück mit der Technik

Erstellt von Tobi am 20. Januar 2011

Oh menno! Nachdem ich schon ein Kernelprobleme und ein Hardwareproblem hatte, die den Server abstürzen ließen, mich dann noch mehrfach mit DynDns-Updateproblemen rumschlagen musste und schon so keinen Nerv mehr für sowas hab, musste Gestern auch die Platte versagen.

Die gab ein dauernd klickendes Geräusch von sich und nach dem Rechner-Neustart lief die Platte nur schleppend an. Gott sei dank war “nur” die Stromversorgung des Servers defekt. Diese gab nicht mehr genug Saft her um beide Platten betreiben zu können. Für eine reichts aber noch.

Um’s nochmal zu sagen: Oh menno!

Abgelegt unter Technik | Keine Kommentare »

DynDns-IP-Updates

Erstellt von Tobi am 17. Januar 2011

Mit dem hier beschriebenen Update-Script der DynDns-IP gab es leider auch massive Probleme, weswegen ich ein weiteres mal einen Tag offline war *grummel*. Diesmal ging es sogar so weit, dass unter dieser Domain ein anderer Webserver zu erreichen war. Immerhin nur eine personalisierte “It works” Seite, aber das ist schon SEHR ungünstig.

Aber warum sich das Leben schwer machen: ich hab deswegen heut mal intensiver nach einem Updateclienten gesucht und ddclient gefunden. Das wird auf der DynDns-Seite sogar direkt genannt und ist super simpel via apt-get installierbar. Der Installationsprozess hat sogar eine grafische Shell-Oberfläche, in der bequem alle Konfig-Eintragungen abgefragt werden. Sehr praktisch!

Einzige Änderung die man vornehmen sollte: das Update der IP-Adresse wird ja einfach via HTTP an DynDns.org gesendet und Username und Passwort gehen somit als Klartext übers Netz. Das kann man zumindest via SSL erledigen lassen, was durch den Konfigeintrag ssl=yes in der Datei /etc/ddclient.conf zu erledigen ist (siehe Anleitung bei DynDns.org). Zur Sicherheit hab ich an gleicher Stelle noch die Option retry=yes gesetzt, damit jetzt die Updates auch wirklich gemacht werden. Sollte das immer noch Probleme machen, setze ich noch das force! *grrr*

Ich hoffe, dass das jetzt mal endlich läuft, denn demnächst hab ich andere Sorgen als ein Server der nicht am Netz bleiben will.

Abgelegt unter Linux(Ubuntu), Technik | Keine Kommentare »