Tobi's Blog

Archiv für die 'Freizeit' Kategorie

Aufgabenverwaltung für Zuhaus: erste Bilanz

Erstellt von Tobi am 4. Juni 2011

Nach dem ich meine Aufgabenverwaltung jetzt schon gut 2 Monate in gebraucht hab, hat sich daraus so ein bisschen was ergeben.

Omnipräsent

Die Tafel sollte definitiv an einem Ort hängen, an dem man sehr oft ist. Das ist bei mir nicht der Fall: Dachgeschoss, neben dem Schreibtisch in der hintersten Ecke des Raumes. Dadurch muss man erst hin laufen, um sich einen Überblick zu verschaffen. Und das fhrt dazu, dass man den Überblick verliert und der dort sichtbare Stand ggf. gar nicht korrekt. Den Punkt kann ich (und will [und darf??]) nicht ändern. Versucht eurem Partner mal zu erklären, dass die 1x2m große Tafel mitten im Wohnzimmer am besten aufgehoben ist ;) Das fänd ich selber irgendwie merkwürdig. Ich werd mich nur dazu durchringen, mehr im Dachgeschoss zu sein.

Stillstand macht stutzig

Tickets, die sich nicht bewegen sollten markiert werden. Gerade bei meinem Chaos-Board sind viele Tickets gleichzeitig am Start. Und irgendwie ändern sich die Prioritäten ständig, was bei einigen Tickets dazu führt, dass sie immer wieder nach unten rutschen. Wenn ein Ticket zu alt wird, sollte es entweder ganz raus oder fett markiert und definitiv mal erledigt werden. So endlose Dinger behindern mich, zumindest Mental, ziemlich.

Der Gesamtüberblick deckt Probleme auf

Ansonsten hat sich gezeigt, dass (auch) diese Chaos-Version die Problemstellen gut aufzeigen kann. Wenn man die Aufgaben versucht nach irgendwelchen Kriterien zu gruppieren oder zu markieren, bekommt man schnell ein Gefühl, woran es hängt.

Dazu hab ich angefangen, die große Fläche nach bedarf in kleinere Zohnen auf zu teilen. Große Aufgaben, noch zu Kaufendes etc.

Derzeit liegen bei mir die Probleme unter anderem hier:

alles, was krach macht
Ich kann nur was schaffen, wenn das Kind schläft. Und da geht Krach gar nicht.
alles, was länger als 1h dauert
Siehe Punkt 1: die Zeitspanne ist da doch sehr begrenzt und ich fange nicht an mein Gartenhaus zu versetzen, wenn ich weiß, dass ichs eh nur zu 5% fertig kriege. Und das ist leider keine Arbeit, die man gut auf lange Zeit zerstückeln kann
alles, was besorgt werden muss
Gut, dass ich gerade knapp bei Kasse bin, wusste ich auch schon vorher (siehe Punkt 1) :)
alles, was echt lästig ist
Auch das wusste ich. Aber jetzt wirds erst richtig deutlich. Aufgaben, wo man so gar keinen Bock drauf hat… oha… die dauern :/ Mann muss halt konsequent sein

Fazit

Ich find es schon ziemlich brauchbar in der aktuellen Version. Wenn wieder etwas mehr Bewegung in die Aufgabenerledigung kommt, ergeben sich aber bestimmt noch ein paar Verbesserungen.

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Skulduggery Pleasant 4 – Sabotage im Sanktuarium

Erstellt von Tobi am 4. Juni 2011

Ich hab mir den immerhin schon vierten Teil der Reihe vor kurzem genehmigt und kann darüber kaum noch etwas sagen. Der Autor ist endgültig bei solidem Handwerk angekommen. Es gibt keine auffälligen Stelllen, die unnötig lange Kampfszenen beschreiben. Auch das Kräfteverhältnis der Protagonisten ist logisch nachvollziehbar. Aber: die Luft ist so ziemlich raus.

Was komplett weggefallen ist sind die Sprüche und das ganze Gehabe darum. Das machte den ersten Teil überhaupt aus. Die Geschichte war Beiwerk und wenig Beachtenswert. Und genau das ist jetzt das, was übrig geblieben ist. Nicht falsch verstehen: das Buch ist nett und man kann es so nebenbei lesen, aber es fesselt mich nicht. Immerhin hab ich zwischendrin eine 3 Monatige Pause beim Lesen gemacht. Das sagt doch schon alles.

Währ das das erste Buch gewesen, hätte ich keine weiteren gelesen. Bei Teil 5 bin ich mir auch noch nicht so sicher, aber ich gebe dem Ganzen mal noch eine Chance.

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Aufgabenverwaltung für zu Haus

Erstellt von Tobi am 4. April 2011

Ich hab zu Haus seit längerem das Problem extrem viele Aufgaben zu haben aber keine Ahnung was zu tun ist. Das wollte ich ändern.

Versuch 1: alles Notieren

Vor einiger Zeit hatte ich angefangen, mir alle anstehenden Aufgaben in einem Büchlein zu notieren. Das stellte sich aber schnell als unpraktisch heraus.

Die Aufgaben schreibt man ja immer untereinander und erledigte streicht man weg. Nun bleiben aber Aufgaben ewig liegen und man hat am Ende auf bis Seite 20 alles erledigt, auf Seite 21 gibt es eine einzige offene Aufgabe, dann wieder Seitenweise nix und dann wieder vereinzelt offene.

Fazit: Mist

Versuch 2: “Agiles” benutzen

Da wir ich einiger beruflich mit Scrum und Kanban in Berührung gekommen bin wollte ich das mal benutzen. Zu deutsch: alle Aufgaben auf je einen Zettel schreiben und die dann an eine Tafel hängen. Das hilft schon ungemein, denn zumindest hat man mal eine Übersicht über alle Aufgaben und vergisst keine. Und man sieht auf einen Blick: ja, ich hab definitiv sehr viel zu tun.

Aufgeteilt ist es in einmalige Aufgaben, z.B. Fenster streichen, und Endloses, z.B. Fenster putzen. Die 1x Aufgaben sind priorisiert, weiter oben ist wichtiger. Außerdem gibt es ein Feld für geplante Sachen, d.h. was als nächstes, z.B. Morgen, gemacht wird ala Kanban.

Das mit dem Planen funktionierte aber nicht. Ala Kanban: es gibt ja nur einen Arbeiter und wenn was zu lange dauert kann keiner helfen. Und auch ala Scrum geht nicht: einen Plan einhalten kann ich allgemein vergessen, da immer was dazwischen kommt. Und jedes “Release” verwerfen ist auch sinnfrei.

Fazit: das geht schon ganz gut, aber das Planen der Aufgaben ist reines Wunschdenken.

Versuch 3: ungeplant

Also flog das agile wieder raus und übrig blieb die Tafel mit den Zetteln. Die Endlos-Aufgaben gibts in 2 Spalten, links ist “OK” mit Aufgaben die nicht gerade nicht nötig sind und rechts daneben das “!” sind Sachen die jetzt fällig sind. Der Rest der Aufgaben hängt an der großen Fläche und ist nach Wichtigkeit von unten nach oben halbwegs sortiert.

Fazit: das geht gut. Zumindest kann man sich auf das wichtigste konzentrieren.

PS: links unten gibts übrigens einen Nachziehstapel. Ich hab leider immer noch mehr Aufgaben als Magnete und der Platz reicht, trotz riesen Tafel, kaum :/

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Netter (online) Zeitvertreib: Plüschtiere therapieren

Erstellt von Tobi am 14. Januar 2011

Ich habe ein altes Browser-Spiel wiederentdeckt, was ein netter Zeitvertreib und definitiv ungewöhnlich ist: Paraplüsch.

Das Spielchen ist schon etwas älter und so um 2005 herum hatte ich es schon mal gespielt. Es geht darum, dass man in einer Psychatrie als Arzt gestörte Plüschtiere therapieren muss. Eigentlich ist es recht linear, da man in der richtigen Reihenfolge die richtige Therapie wählen muss, aber es macht Spaß die Wirkungen zu sehen.

Oder wer kann von sich behaupten, ein Plüschkrokodil in die Drogenabängigkeit oder eine Plüschschildkröte in tiefe Depression bis zur Reaktionsunfähigkeit getrieben zu haben? Zu meiner Verteidigung muss ich aber sagen, dass ich alle Patienten heilen konnte. Interessant ist, dass das Teil nicht wirklich harmlos und trotzdem extrem goldig ist.

Seit ich das damals gespielt habe, hat sich auch ein bisschen was geändert, denn es gibt jetzt 5 Patienten stattt wie damals nur 3. Und ein “Doktor” ist noch in Arbeit, lässt sich aber noch nicht benutzen. Die Pinnwandeinträge sind aber noch immer von 2004, was nichts gutes für Neuerungen bedeutet.

Nur so als Tipp: wenn der Patient gar nicht mehr reagiert, hilft nur noch die Schocktherapie und das Teil liegt unter dem Patientenbett versteckt.

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Netter Zeitvertreib: Continuitygame

Erstellt von Tobi am 17. Dezember 2009

Wer man mal wieder Lust hat, sich ein wenig die Zeit zu vertreiben, dem kann ich Continuitygame nur empfehlen. Ein kostenloses Flash-Spielchen und eine Mischung aus Jump’n'Run und einem Schiebefax mit 32 Leveln.

Es ist mal eine wirklich interessante Mischung von 2 “Genres”, die eigentlich so gar nichts miteinander zu tun haben und es sind einige Level dabei, bei denen man die grauen Zellen schon ein wenig Anstrengen muss. Eine Spielbeschreibung lohnt sich kaum, denn das Prinzip ist extrem simpel und intuitiv. Und Nebenbei: auch die Musikuntermalung ist wirklich nett gemacht.

Insgesamt hab hatte ich etwas unter 2 Stunden meinen Spaß mit dem Spiel. Die Level kann man auch überspringen, wodurch man das Spiel ganz entspannt über viele Tage verteilen kann.

Wer also auf Knobelspaß steht, sollte es einfach mal ausprobieren.

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