Tobi's Blog

Archiv für die 'Bücherecke' Kategorie

Gevatter Tod

Erstellt von Tobi am 8. März 2007

Ein ganz netter Roman von Terry Pratchet. Von den Berichten von Freunden hätte ich mir mehr darunter vorgestellt, aber an sich ist es ganz unterhaltsam. Mehr kann man dazu kaum sagen, denn es ist stellenweise recht witzig, aber nicht unbedingt das, was ich unter richtig guten Stoff verstehe. Fazit: wenn Ihr nichts besseres zu tun habt, könnt ihr’s lesen.

Inhalt: Ein Dummer Bauernjunge wird von Gevatter Tod als Lehrling aufgenommen und muss recht zügig seine “Pflicht” übernehmen. Beim Versuch, seinen Meister zu bescheißen, natürlich geht es um eine junge Prinzessin, geht das halbe Universum fast flöten. Und nur Tod selbst kann helfen, die Sache wieder zu bereinigen. Generell dauert die Passage, bis das Schlamassel passiert, recht lang, was mir schon etwas langatmig vorkam.

Die Dialoge sind manchmal ganz nett, und ganz gut sind die eingefügten Kommentare des Autors ala Mythenmetz/Mörs, wobei der sich das wohl eher bei Pratchet ausgeliehen hat. Aber alles in allem sind die guten Dinge dünn gesäht.

Abgelegt unter Bücherecke | Keine Kommentare »

Die Bibliothek des Alchemisten

Erstellt von Tobi am 5. Mai 2006

(Engl: The geographers libary, von Jon Fasman)

Eine Reiseerrungenschaft, die ich ohne groß drüber zu sinnieren erworben hab. Der reinste Fehlkauf. Ein so plattes Buch hab ich schon lange nicht mehr gehabt.

Zum Inhalt: Es geht im Groben um eine Organisation, die ein Geheimniss waren will und deswegen an verschiedensten Orten zu verschiedensten Zeiten greultaten vollbringt. Ein Möchtegern-Reporter aus einer Ami-Kaff, was allein schon langweilig ist, stößt auf einen leicht merkwürdigen Toten, weckt durch Rumschnüffeleien die Aufmerksamkeit der Organisation, wird bedroht und am End’ gibts ein fadenscheiniges HappyEnd. Weiterlesen »

Abgelegt unter Bücherecke | Keine Kommentare »

Wilde Reise durch die Nacht

Erstellt von Tobi am 24. März 2006

Das vorerst letzte Buch von Mörs, was mir in die Finger kam. Mal ein interessanter, und wieder anderer Ansatz. Die Geschichte ist aus Kupferstichen eines berümten, französischen Künstlers zusammengesetzt. Sprich, um diverse, nicht zusammenhängende Bilder ist eine Geschichte gesponnen, die sehr Düster aber auch witzig ist.

Es geht im großen und ganze um den Tod und seine Diener. Aber zu viel will ich nicht verraten. Außer: der Tod bescheißt. Aber das war ja eh klar. Weiterlesen »

Abgelegt unter Bücherecke | Keine Kommentare »

Rumo und die Wunder im Dunkeln

Erstellt von Tobi am 24. März 2006

Und noch ein Mörs. Ich muss zugeben, so langsam werd ich ein Fan. Ein interessantes Buch, auch was den Stil angeht. Hier begibt sich der Autor in die Richtung von z.B. Wolfgang Hohlbeins “Hexer von Salem” oder ähnlicher Lektüre. Wer also auf recht gruseligen aber dennoch lustige Fantasyromane steht, dem sei das Buch ans Herz gelegt. Es scheint so, als ob der Stil, den Mörs bei Ensel und Krete versucht hat, hier erst richtig zur Geltung kommt.

Alleine der Anfang ist, mir fällt da kein anderes Wort für ein, goldig. Und von da gehts direkt durch die Hölle und wieder zurück. Weiterlesen »

Abgelegt unter Bücherecke | Keine Kommentare »

Ensel und Krete

Erstellt von Tobi am 10. März 2006

Walter Mörs die dritte. Dieses Buch handelt ebenfalls in Zamonien und ist in gewisser Weise an Käpten Bläubar angeknüpft. Zumindest werden ein paar Elemente wiederverwendet. An sich ist es ein schönes Buch und die Kommentare des vermeintlichen Autors Mythenmetz sind auch recht unterhaltsam. Im grossen und ganzes ist das Buch recht kurzweilig, ist aber mit keinem sonderlich dollen Ende versehen. Auch die enthaltene halbe Biografie von Mythemmetz ist interessant, aber reisst einen nicht vom Hocker. Dieses Buch ist wohl eher als “Zwischenmalzeit” zu betrachten, wenn man mal kurz was lesen will. Da es nicht sehr dick ist, ist es dafür auch sehr gut geeignet.

Fazit: Lesenswert, aber kein muss.

Abgelegt unter Bücherecke | Keine Kommentare »

 

Switch to our mobile site