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	<title>Tobi&#039;s Blog &#187; Bücherecke</title>
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		<title>Der Weg der Könige</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 20:40:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücherecke]]></category>

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		<description><![CDATA[(von Brandon Sanderson, ungekürzt, gelesen von Detlef Bierstedt) Ebenfalls ein (Hör-)Buch, zu dem ich aus Ermangelung an Alternativen gekommen bin. Zu dem Buch kann ich gar nicht viel sagen und schon gar keine abschließende Aussage treffen, da ich es nach gut 60 Minuten abgebrochen habe. D.h. alle folgenden Aussagen beziehen sich auf eben diese 60 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(von Brandon Sanderson, ungekürzt, gelesen von Detlef Bierstedt)</p>
<p>Ebenfalls ein (Hör-)Buch, zu dem ich aus Ermangelung an Alternativen gekommen bin.</p>
<p>Zu dem Buch kann ich gar nicht viel sagen und schon gar keine abschließende Aussage treffen, da ich es nach gut 60 Minuten abgebrochen habe. D.h. alle folgenden Aussagen beziehen sich auf eben diese 60 Minuten.</p>
<p>Ich habe selten eine so schlechte Geschichte und Erzählweise erlebt. Für die ersten paar Minuten wird man auf ein Schlachtfeld aus der Sicht eines jungen Mannes geworfen. Die Schlacht ist vorrüber und man erfährt in einer quasi eigenen Sprache, was passiert ist. Gegenstände, Personen, Handlungen und Geschichte wird innerhalbt weniger Minuten mit frei erfundenen Begriffen erklärt. Das sind so viele, dass das nicht interessant wirkt sondern nur ein Overkill ist. Nach dem 20ten unbekannten Begriff innerhalb von 60 Sekunden hab ich kein &#8220;ich will wissen was das bedeutet&#8221; im Kopf sondern nur noch ein &#8220;hör auf mit dem Stuss, ich kann es mir eh nicht merken&#8221; bzw &#8220;laaaangweilig&#8221;. Und das war noch der intersassante Teil. Der dauert vielleicht 10 min. Ich habs aber nicht gestoppt.</p>
<p>Dannach springen wir ein paar tausend Jahre in die Zukunft. Irgendein König hat einen Vertrag mit anderen geschlossen und ein Mörder soll eben diese König ermorden. Das ist ebenfalls mit frei erfundenen Bezeichnunugen versehen, hält sich aber in Grenzen. Das wird in 5 Minuten Beschrieben. Die verbleibenden 45 Minuten wird beschrieben, wie sich der Mörder in die Gemächer schleichen will, und 2 mal ein paar Wachen tötet. Das Wort &#8220;Splitterträger&#8221; hätte ich zählen sollen. Das währ ggf noch interessant gewesen. Gefühlt kommt es ca 1x pro Satz vor. Manchmal kriegt er es auch 2 oder 3 mal in einen Satz rein. Toll! So wenig Handlung in so viel Zeit&#8230; da les ich wirklich lieber ein Buch über Lanzenpflege. Das konnte ich nicht länger ertragen und habs abgebrochen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Tut euch das nicht an! Ich hab, wie gesagt, keine Ahnung was nach 60 Minuten passiert, aber wer den Anfang schon so vergeigt&#8230; ich weiß nicht.</p>
<h2>Der Sprecher</h2>
<p>Es kann sein, dass der Sprecher auch keinen Bock auf as Buch hatte, aber das war auch eine Nullnummer. Detlef Bierstedt hat eine Stimme wie die eines 80ger Jahre Serienhelden. Er liest fast schon Monoton ohne dass man irgendwie mitgerissen werden könnte. Aber wie gesagt, bei der Geschichte ist das auch kein Wunder. Aber schon von der Stimmlage und Sprechart finde ich eher unangenehm. Wegen der Geschichte mag ich hier aber kein Fazit abgeben, das tue ich dem Mann nicht an, er war genug gestraft mit dem Vorlesen >:)</p>
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		<title>Die Bibel nach Biff</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 20:17:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücherecke]]></category>

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		<description><![CDATA[(von Christopher Moore, ungekürzt gelesen von Simon Jäger) Eigentlich nur aus Langeweile und aus Ermangelung an Alternativen bin ich zu diesem Hörbuch gekommen. Der Titel, der die Haupthandlung scheinbar ja stark festlegt, war nicht unbedingt Anreiz für meine Entscheidung, da ich mit der Bibel so gar nichts am Hut habe. Trotzdem habe ich die Entscheidung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(von Christopher Moore, ungekürzt gelesen von Simon Jäger)</p>
<p>Eigentlich nur aus Langeweile und aus Ermangelung an Alternativen bin ich zu diesem Hörbuch gekommen. Der Titel, der die Haupthandlung scheinbar ja stark festlegt, war nicht unbedingt Anreiz für meine Entscheidung, da ich mit der Bibel so gar nichts am Hut habe. Trotzdem habe ich die Entscheidung nicht bereut.</p>
<p>Das Ganze dreht sich um die Geschichte von Jesus erzählt von dem, bisher gänzlich unbekannten besten Freund von Jesus, Biff. Allerdings ist es in der Bibel wohl so, ich kann es nicht bestätigen sie nicht kenne, dass dort Jesus gebohren wird und in der nächsten Erwähnung ist er 30 Jahre alt. Dieses Buch erzählt nun also die Geschichte, ab dem 6. Lebensjahr.</p>
<p>Mit Religion hat es in soweit etwas zu tun, dass die Hauptfiguren Juden sind und in ihre Gebräuche stark eingebunden. Natürlich finden die Wunder etc. ebenfalls statt und Engel tauchen auf. Das alles passiert aber eher &#8230; unreligiös. Die Engel z.B. sind einfach nicht sonderlich helle Zeitgenossen mit gewissen Fähigkeiten. Und die Wunder passieren eben bzw. Jesus, im Buch übrigens Josch genannt, kann eben Leute heilen oder von den Toten erwecken. Der Umgang mit den religiösen Gegebenheiten erinnert mich an den Film Dogma: da es in der &#8220;Buchvorlage&#8221; nun mal vorkommt wird es auch verwendet, aber auf eine ganz eigene Weise.</p>
<p>Der Anfang des Buches, also die Kindheittstage, sind recht unterhaltsam und lustig angelegt. Hin und wieder stolpert man über Ausdrücke und Gegebenheiten, die wohl aus der Bibelgeschichte stammen. Sie passen manchmal nicht so ganz in den Rest der Erzählung. Aber sie sind nicht so störend und haben für den Inhalt keine Bedeutung. Hier gibt es nette Begebenheiten und Vertrickungen.</p>
<p>Die Mitte des Buches, also die Jugendjahre, sind eher ein Erklärungsversuch, wie man zu einer so selbstlosen Natur wird. Mithilfe der 3 Weisen, die allesamt jeweils einer anderen Religion angehören, wird erzählt, was es so für Weisheiten auf der Welt so alles gibt. Es wird immer noch auf recht unterhaltsame Art gemacht und ist Stellenweise einer netten Logik unterworfen. Störend sind hier aber die andauernden, plumpen und einfach nur nervenden sexuellen Erwähnungen und Beschreibungen. Wochenlange Hurenbesuche oder die Vorlieben des Kapitäns für so ziemlich alles was annähernd 34 Grad Körpertemperatur hat &#8230; brauche ich nicht und der Geschichte war es nur abträglich. Es konzentriert sich immerhin nur auf ein paar Punkte im Buch. Trotzdem ist es auffällig.</p>
<p>Der letzte Teil ist, meiner Meinung nach, unnötig lang. Das Buch beschreibt, wie gesagt, das komplette Leben. Also auch den Rest mit der Kreuzigung. Das ist immer noch erstaunlich unreligiös verfasst, zugegeben, aber es zieht sich ziemlich in die Länge und ist weder interessant noch spannend noch sonst irgendwas. Es läuft einfach, wie vom Schicksal bestimmt, vor sich her. Wie ich schon zu oft sagen musste: das Ende ist schwer und die meisten verreißen es. So wie auch hier, auch wenn es einfach nur nicht interessant ist. So richtig verrissen wie beim <a href="/wordpress/2007/11/11/der-schrecksenmeister/">Schrecksenmeister</a> ist es bei weitem nicht aber gut ist anders.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Ein unterhaltsames und interessantes Buch, was man aber nicht unbedingt gelesen haben muss. Als Hörbuch zum Autofahren ganz passabel.</p>
<h2>Der Sprecher</h2>
<p>Was hier absolut nicht unerwähnt bleiben sollte ist der Sprecher Simon Jäger. Er schafft es, die relativ vielen Figuren tatsächlich stimmlich zu unterscheiden. Man ist bei einem Gespräch von etlichen Personen nie verwirrt, wer was sagt. Das habe ich in der Form ggf. noch bei Dirk Bach erlebt. Er trifft die Personen von der persönlichkeit auch sehr gut. Judas kann man vom ersten Satz, an, den er sagt, nicht leiden. Nur aufgrund der Stimme. Josch ist (fast) immer beruhigend und selbst Maggie oder die Chinesinnen kriegt er noch passabel hin.</p>
<h2>Fazit zum Sprecher</h2>
<p>Von dem werd ich mir noch was vorlesen lassen. Der rockt!</p>
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		<title>Skulduggery Pleasant 4 &#8211; Sabotage im Sanktuarium</title>
		<link>http://www.fukurama.org/wordpress/2011/06/04/skulduggery-pleasant-4-sabotage-im-sanktuarium/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 22:33:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücherecke]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hab mir den immerhin schon vierten Teil der Reihe vor kurzem genehmigt und kann darüber kaum noch etwas sagen. Der Autor ist endgültig bei solidem Handwerk angekommen. Es gibt keine auffälligen Stelllen, die unnötig lange Kampfszenen beschreiben. Auch das Kräfteverhältnis der Protagonisten ist logisch nachvollziehbar. Aber: die Luft ist so ziemlich raus. Was komplett [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab mir den immerhin schon vierten Teil der Reihe vor kurzem genehmigt und kann darüber kaum noch etwas sagen. Der Autor ist endgültig bei solidem Handwerk angekommen. Es gibt keine auffälligen Stelllen, die unnötig lange Kampfszenen beschreiben. Auch das Kräfteverhältnis der Protagonisten ist logisch nachvollziehbar. Aber: die Luft ist so ziemlich raus.</p>
<p>Was komplett weggefallen ist sind die Sprüche und das ganze Gehabe darum. Das machte den ersten Teil überhaupt aus. Die Geschichte war Beiwerk und wenig Beachtenswert. Und genau das ist jetzt das, was übrig geblieben ist. Nicht falsch verstehen: das Buch ist nett und man kann es so nebenbei lesen, aber es fesselt mich nicht. Immerhin hab ich zwischendrin eine 3 Monatige Pause beim Lesen gemacht. Das sagt doch schon alles.</p>
<p>Währ das das erste Buch gewesen, hätte ich keine weiteren gelesen. Bei Teil 5 bin ich mir auch noch nicht so sicher, aber ich gebe dem Ganzen mal noch eine Chance.</p>
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		<title>Skulduggery Pleasant (2): Das Groteskerium kehrt zurück</title>
		<link>http://www.fukurama.org/wordpress/2008/07/24/skulduggery-pleasant-2-das-groteskerium-kehrt-zuruck/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 07:25:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücherecke]]></category>
		<category><![CDATA[book]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[pleasant]]></category>
		<category><![CDATA[skulduggery]]></category>

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		<description><![CDATA[Derek Landy Das zweite Buch aus der Reihe, auf das ich jetzt schon ein halbes Jahr gewartet habe. Wie auch schon der erste Teil ist nichts hochtrabendes zu erwarten. Stil und Spaßfaktor sind immer noch da und auf dem gleichen Niveau, die Geschichte ebenfalls wieder einfach aber nett gemacht. Aber ein klein wenig hat die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Derek Landy</p>
<p>Das zweite Buch aus der Reihe, auf das ich jetzt schon ein halbes Jahr gewartet habe.</p>
<p>Wie auch schon der erste Teil ist nichts hochtrabendes zu erwarten. Stil und Spaßfaktor sind immer noch da und auf dem gleichen Niveau, die Geschichte ebenfalls wieder einfach aber nett gemacht. Aber ein klein wenig hat die Spannung nachgelassen, denn diesmal hab ich es nicht am Stück weggelesen. Das kann allerdings auch daran liegen, das es eben der zweite Band ist. Ggf. liegt es auch an genau der Tatsache, dass es mir nicht mehr ganz so einfallsreich erscheint, obwohl immer noch witzige Dialoge en mass verwendet werden.</p>
<p>Was mir dieses mal aber negativ aufgefallen ist, ist die merkwürdige Verwendung von gewalttätigen Szenen. Nicht detailiert aber irgendwie nicht ganz passend. Da platzen die Leute auch mal auseinander, sie explodieren in viele kleine Teile die dann durch die Gegend fliegen. Nicht, dass mich das stören würde, aber die Beschreibungen erinnern mich ein wenig an die vielen schlechten Stellen von &#8220;Harry Potter&#8221;, in denen ich so gar keine Lust mehr hatte, weiter zu lesen.</p>
<p>Ich vermute, es soll den besonders bösen Charakter der Figuren unterstreichen, aber mich langweilt sowas immer tierisch. Da winselt das Opfer und der Täter tut irgendwie nur überheblich, obwohl weder der eine noch der andere einen ersichtlichen Grund hätten. Mir kommt dann immer der Gedanke &#8220;jetzt stirb doch endlich, aber bitte leise&#8221; oder eben &#8220;mein Gott, schwall hier nicht so rum&#8221;. Nerviges ist auch in geschriebener Form eben Nervig.</p>
<p>Immerhin gibt es nicht sonderlich viele solcher Szenen und sie sind auch relativ kurz. Aber mein Rat an den Author währe: Vorsicht, nicht abrutschen! Sie waren so gut bisher, aber wenn ich weiterhin &#8220;scharf&#8221; auf diese Reihe bleiben soll, dann halten Sie bitte das Niveau und bauen schöne viele kleine Überraschungen ein wie im ersten Teil.</p>
<p>Zum Inhalt noch kurz: der Anfang ist wirklich wieder gut gelungen. Eine interessante Minigeschichte. Sehr witzig. Der Mittelteil ist gut durchdacht und kurzweilig. Das Ende ist ein typisches für einen Zweiten Teil auf den ein dritter Folgt. Es ist eigentlich keines sondern nur das Ende eines Teiles in einer Serie. Gut ist, dass wieder nur eine Hand voll Stellen ungeklärt bleiben, so dass man nicht gleich den Überblick verliert. Aber das, was bisher offen ist, klingt gar nicht mal so schlecht. Ich freu mich jedenfalls wieder auf den nächsten Band.</p>
<p>Fazit: ein gelungener zweiter Teil, wenn auch nicht ganz so gut wie der erste. Aber auf jeden Fall lesenswert.</p>
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		<title>Skulduggery Pleasant: Der Gentleman mit der Feuerhand</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 22:16:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücherecke]]></category>
		<category><![CDATA[book]]></category>

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		<description><![CDATA[(Derek Landy) Na endlich mal wieder Licht im scheinbar ewigen Dunkel. Ebenfalls ein Jugendbuch, das ich als Geschenk von einer Freundin erhielt. Es ist nichts hochrabendes. Die Geschichte ist nicht umwerfend und vom Prinzip auch nicht neu. Die Handlung ist linear und lässt eigentlich keinen Spielraum. So gesehen ein sehr einfaches, ich würde fast sagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Derek Landy)</p>
<p>Na endlich mal wieder Licht im scheinbar ewigen Dunkel. Ebenfalls ein Jugendbuch, das ich als Geschenk von einer Freundin erhielt.</p>
<p>Es ist nichts hochrabendes. Die Geschichte ist nicht umwerfend und vom Prinzip auch nicht neu. Die Handlung ist linear und lässt eigentlich keinen Spielraum. So gesehen ein sehr einfaches, ich würde fast sagen ein &#8220;handwerkliches&#8221; Buch. Soviel zum Nachteiligen an dem Buch, nur damit ich überhaupt was schlechtes darüber berichten kann <img src='http://www.fukurama.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber das spielt hier alles gar keine Rolle. Die Geschichte ist einfach: ein junges Mädchen, ein mysteriöser Detektiv, viel Magie, ein Bösewicht der die Weltherrschaft anstrebt, tapfere Freunde die in der Not Helfen, Verrat und Verrat an Verrätern, und die Lösung des &#8220;Falles&#8221; incl. besiegen des Bösewichtes. Aber es hätte genauso gut um Lanzenpflege gehen können, s hätte dem Buch wohl kaum geschadet, denn das Buch lebt von trockenen Sprüchen und einem guten Gespühr für den richtigen Zeitpunkt. Nebenbei: es erinnerte mich ein wenig an die Fernseh Serie &#8220;die Zwei&#8221;, wobei meine Erinnerungen daran extrem schwammig sind, da ich das mit 10 vieleicht das letzte mal gesehen habe.</p>
<p>Die Erzählweise ist besonders interessant. Eigentlich ist die Geschichte ja gar nicht so toll, aber der Autor schafft es, immer wieder einen Anreiz zu setzen, dass man unbedingt mehr wissen will. Denn um die Spannung aufrecht zu  halten gibt es hier zwei Möglichkeiten: &#8220;was passiert als nächstes&#8221; und &#8220;welcher Spruch kommt jetzt&#8221;. Und die werden voll und ganz genutzt und der Verhältnis zwischen beiden ist gut gewählt. Einziger Wehrmutstropfen: das Buch ist als Serie ausgelegt, aber es gibt nur 3 Stellen, an denen man das vermuten kann. Im Englischen gibt es schon einen zweiten Band. Ich bin sehr gespannt darauf.</p>
<p>Ich habe das Buch Gestern Abend um 21 Uhr in die Hand genommen, um mit kurzer Hunderunde-Unterbrechung bis 3 Uhr früh fertig gelesen. Ich konnte nicht anders.</p>
<p>Fazit: ein kurzweiliges, sehr unterhaltsames Buch. Erwartet keinen Anspruch, aber gute Unterhaltung. Sehr empfehlenswert.</p>
<p><ins datetime="2008-03-23T18:19:58+00:00">Nachtrag: Ich vergaß, noch ein paar Ausschmückungen zu machen.</p>
<p>1. Der Anfang: einer der besten Einleitungssätze die ich kenne. &#8220;<cite>Gordon Edgleys plötzlicher Tod war ein Schock für alle &#8211; nicht zuletzt für ihn selbst.</cite>&#8220;.</p>
<p>2. Die Sprüche (in der Mitte): <cite>&#8220;Aber ich besuche [meine Verwandten] nie! Sie werden Verdacht schöpfen.&#8221;<br />
&#8220;Ein Detektiv hat es nicht immer nur mit Folter und Mord und Monstern zu tun. Manchmal ist unser Job wirklich unangenehm.&#8221;</cite> Wie wahr.</p>
<p>3. Das Ende: weder schnulzig noch abgedroschen. Keine Meisterleistung aber passend zum Rest. Gut gelungen.</ins></p>
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		<title>Der goldene Kompass / Das magische Messer / Das Bernsteinteleskop</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Mar 2008 21:20:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücherecke]]></category>
		<category><![CDATA[book]]></category>

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		<description><![CDATA[(His dark materials / von Philipp Pullman) Auf einen Tipp einer Bekannten hin habe ich mich mal an die drei Bücher herangetraut. Generell ist das ja schon genau meine Richtung, aber sie Tatsache, dass es einen Film davon gibt, hat mich Anfangs auch etwas stocken lassen. Ich hatte Kitsch oder langweiliges Geplapper befürchtet, Disney-Kram eben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(His dark materials / von Philipp Pullman)</p>
<p>Auf einen Tipp einer Bekannten hin habe ich mich mal an die drei Bücher herangetraut. Generell ist das ja schon genau meine Richtung, aber sie Tatsache, dass es einen Film davon gibt, hat mich Anfangs auch etwas stocken lassen. Ich hatte Kitsch oder langweiliges Geplapper befürchtet, Disney-Kram eben. Aber der Anfang des Buches war gar nicht mal schlecht: schöne Beschreibungen, kurzweilige Geschehnisse. Alles in allem ist das Anfang des Buches genau das, was ich erhofft habe zu finden. Nett, unterhaltsam, phantasievoll, nicht zu schwer oder hochtrabend. Eine nette Vorleselektüre der Gattung &#8220;Judgendbuch&#8221;.</p>
<p>Das ging bis ca. zwei drittel des &#8220;goldenen Kompass&#8221; gut, bis zur Ankunft in Svalbard. Dann wurde die Erzählweise zäh, etwas naiv und langweilig. Mit dem Versuch, Brutalität und Kampfgeschehen detailiert zu beschreiben, verlor sich die Geschichte und das Unheil nahm seinen Lauf. Das erste Buch, den Kompass, habe ich noch recht mühelos fertig lesen können. Aber das schmalzige und super naive Ende machten meine Lust auf den zweiten Band zunichte. Aber ich hatte schon den zweiten Band gekauft.<br />
<span id="more-177"></span><br />
Das Magische Messer beginnt ein wenig wie ein mittelmäßiges Jugendbuch zeitgenössischer Literatur und versucht dann regelrecht krampfhaft, die Magie des ersten irgendwie dazwischen zu wurschteln. Es kommt keine Spannung auf und interessantes oder übrraschendes passiert nicht. Pullman schafft es, viele Geschichten in Teilen zu beginnen, die schon von vornherein den Eindruck machen, sie seien banal und ziehen das Ganze nur unnötig in die Länge. Es gibt keine Hinweise oder Ereignisse die einen fesseln und irgendwas erahnen lassen. Die Geschichte kriecht zäh und stumpfsinnig dahin.</p>
<p>Es tauchen immer wieder Figuren auf die nur halbherzig beschrieben und gleich wieder verworfen werden. Es ist der Ansatz eines Versuches zu erkennen, irgendwas mit den Figuren machen zu wollen, aber man weiß hundertprozentig dass dieses Geschehen im Nichts endet und eigentlich auch hätte weggelassen werden können. Das geht den gesamten zweiten und auch dritten Band so.</p>
<p>Was ich auch als sehr negativ empfand waren die &#8220;technischen&#8221; Fehler des Buches. Eines der besten Beispiele ist die Tatsache, dass der Dæmon von Will behauptet, dass er bis vor kurzem nicht wusste, dass er existiert, bis er aus dem Herzen von Will gerissen wurde. Andererseits erzählt Serafina Pekkala Dr. Malone, dass man den Dæmon jedes Menschen sehen kann und das der von Mary neben ihr sitzt. Auch eine typische Unstimmigkeit tritt auf, die ich immer dann vorfinde, wenn die Handlung krampfhaft in eine Richtung gedrängt wird, weil man sich augenscheinlich verzettelt hat. Mrs. Coulter wechselt von übermenschlich Mächtig bis hin zu ohnmächtig. Lord Asriel geht es ebenso. Auch die unbesiegbaren Gespester, die auf mysteriöse Weise von einigen Kirchenmitgliedern gesteuert werden können&#8230; sind am Ende nicht mal Teil des Universums und eigentlich allem Leben feindlich gegenübergestellt. Warum lassen sie sich also &#8220;lenken&#8221;?</p>
<p>Überraschend ist allerdings das Ende, was mich nach den scheinbar endlosen Nebensächlichkeiten schier überrumpelte. Wenn man hunderte Seiten voll Schmalz, Naives und Uninteressantes hat erwartet man gar nichts mehr, aber es kam immerhin noch ein bisschen etwas. Die Umsetzung ist mehr als dürftig und zieht sich über 40 Seiten hin, aber die Idee ist nett. Die Moral der Geschicht&#8217; kann man auf vielem Wege deuten und das macht das Buch schon wieder ganz gut. Kein Friede, Freude, Eierkuchen. Zumindest kein Eierkuchen. Da wieder hat sich Pullman wohl wirklich was bei gedacht. Umschreiben könnte ich es mit &#8220;Lebbe geht weida&#8221;, obwohl es viel mehr Spielraum bietet.</p>
<p>Alles in allem hatte ich den Eindruck, Pullman hat ein gutes Buch geschrieben, das ein wenig umfangreicher als der erste Band war. Dann wollte oder musste er es auf drei Bücher strecken, vieleicht weil Trilogien so toll sind. Also hat er einen größeren Teil des Anfangs zusammenhängend gelassen, den Rest in winzige Stückchen verteilt und gestreckt. Die Lücken wurden dann von ihm auf dem Weg zur Arbeit oder von irgendeinem anderen irgendwie aufgefüllt. Die Betonung liegt auf irgendwie. </p>
<p>Meine Theorie, dass das Ende eines Buches immer am schwersten ist, hat sich hier nicht ganz bewahrheitet. Es scheint, dass es drei Teile gibt, die alle nicht gut rüberkommen, wenn die jeweils anderen schlecht sind. Aber ich muss sagen, dass ein gutes Ende den Eindruck des Buches im Nachhinein ziemlich verbessern kann. An die <a href="?p=12">Stadt der träumenden Bücher</a> kann ich mich z.B. kaum noch erinnern, da das Ende so fad war. Diese Trilogie ist im Nachhinein gar nicht schlecht, aber nur deswegen, weil meine Erinnerung die zerstückelten, guten Teile zusammenfügen und die sinnlosen auslöschen kann.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Pullman schaffte es in der &#8220;Einleitung&#8221;, einen an zu sprechen, Interesse und Neugier zu wecken, verliert dann allerdings über zweieinhalb Bücher lang diesen Faden und begnügt sich mit bedeutungslosen, uninteressanten Plänkeleien. Wer das Buch nicht zwingend zu Ende lesen will, wird es früher oder später in die Ecke werfen. Das Ende ist gut gedacht, mittelmäßig umgesetzt, aber offen genug um nicht in die standard Gut/Böse/Happy-End/Dramatisches-Ende Versionen zu ergeben. Wer genug Geduld hat, kann es gerne lesen. Empfehlen würde ich es aber nicht.</p>
<p><ins datetime="2008-03-16T21:57:30+00:00">Nachtrag: Ich glaube so langsam nicht mehr an die Theorie, dass es eigentlich nur ein Buch war und auseinander gezogen wurde. Ich glaube, er hat versucht, mit Hinweisen und Anspielungen Rätzel zu erzeugen, Leer- und Unbestimmtheitsstellen eben *klugscheiss*. Aber mal als Vergleich, ein gutes Rätzel währe z.B. ein Sudoku mit einigen Zahlen ausgefüllt und es gibt keine eindeutige Lösung. Man kann das Rätzel als solches erkennen und sollte von der Geschichte angeregt werden, es zu lösen. Hier wurde ein Sudoku aber mit nur einer Zahl vorgegeben. Die Vielzahl der möglichen Lösungen ist fast unbegrenzt, aber wer hätte Lust auf so ein Rätzel?</ins></p>
<p><ins datetime="2008-03-17T13:28:11+00:00">Nachtrag 2: eine dunkle Vorahnung. Viele angefangene Geschichten ohne tieferen Sinn? Der Intensionsgleiter z.B. der hinter der Feindlinie zurückgelassen wird? Das riecht auch ein wenig nach &#8220;ich will noch endlos Fortsetzungen schreiben können&#8221;. Ohoh!</ins></p>
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		<item>
		<title>Die Vermessung der Welt</title>
		<link>http://www.fukurama.org/wordpress/2007/11/30/die-vermessung-der-welt/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 06:58:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(von Daniel Kehlmann) Auf Empfehlung von einer Freundin habe ich mal was ganz anderes Probiert: eine Art historischen Roman. Wobei ich die Bezeichnung als wenig zutreffend finde. Es spielt im neunzehnten Jahrhundert und die Handlung ist entsprechend, aber es wirkt lebendig und neu. Generell sehe ich es nicht als Roman sondern eher als Anekdotensammlung an. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(von Daniel Kehlmann)</p>
<p>Auf Empfehlung von einer Freundin habe ich mal was ganz anderes Probiert: eine Art historischen Roman. Wobei ich die Bezeichnung als wenig zutreffend finde. Es spielt im neunzehnten Jahrhundert und die Handlung ist entsprechend, aber es wirkt lebendig und neu.</p>
<p>Generell sehe ich es nicht als Roman sondern eher als Anekdotensammlung an. Die Geschichten sind nett, aber nicht umwerfend. Fesseln konnten sie mich nie und einige Stellen versteh ich entweder nicht, oder der Autor hat noch Fortsetzungen im Sinn oder zwischenzeitlich keine Ideen. Aber ich will es nicht schlechtreden. Ein nettes Buch über streben nach Wissen, der Ahnung um die Zukunft, des wissens über die eigene Beschränktheit und Sterblichkeit und zu guter letzt über Überheblichkeit und Dekadenz.</p>
<p>Gauß und Humbold sind kurzweilig beschrieben und das neunzehnte Jahrhundert so dargestellt, dass man gar nicht auf die Idee kommen könnte zu sagen &#8220;früher war alles besser&#8221;. Die Beschreibung der Zahnschmerzen incl. der damaligen Behandlung reichen mir um sicher sagen zu können: wie gut, dass ich nicht dann gebohren wurde. Wobei die allgemeine Aufbruchstimmung in der Wissenschaft auch gut spührbar und verlockend ist. Das sehnliche herbeiwünschen der Zukunft und die Erkentnisse über die eigene Unwichtigkeit in der Geschichte finde ich gut beschrieben und auch die überheblichkeit der &#8220;Gesellschaft&#8221; bei Humbolds Russlandreise sehr treffend.</p>
<p>Was mir allerdings ein wenig zu schaffen macht ist der Sohn von Gauß, Eugen. Ich habe keine Ahnung von Geschichte und konnte auch nichts in Erfahrung bringen was diese Person angeht, aber das Ende ist für mich schwer zu deuten. Vieleicht bin ich auch ein wenig paraniod was das Ende eines Buches angeht, wenn es auch nur im entferntesten nach &#8220;ich will eine Fortsetzung&#8221; riecht.</p>
<p>Fazit: nicht fesselnd aber nett und unterhaltsam. Auch das Buch würde ich nicht zwei mal lesen, aber ein mal ist ok. Schön ist die Tatsache, dass man auch unglaublich lange Pausen beim Lesen einlegen kann und aufgrund der eigentlich wenig zusammenhängenden Handlung immer wieder schnell rein findet. Somit kann man es auch gut als &#8220;Zweitbuch&#8221; benutzen.</p>
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		<title>Spiegel, das Kätzchen</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 06:38:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(von Gottfried Keller) Nach Mörs Schrecksenmeister habe ich mir jetzt auch mal das &#8220;Original&#8221; einverleibt. Ein vom Orm strotzendes Werk habe ich dabei allerdings nicht gefunden, sondern ein nettes, kurzes Märchen, das vom Gefühl her schon ein wenig eingestaubt daher kommt. Inhaltlich ist in den 62 Seiten des winzigen A6 Büchleins fast alles vorhanden, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(von Gottfried Keller)</p>
<p>Nach Mörs Schrecksenmeister habe ich mir jetzt auch mal das &#8220;Original&#8221; einverleibt. Ein vom Orm strotzendes Werk habe ich dabei allerdings nicht gefunden, sondern ein nettes, kurzes Märchen, das vom Gefühl her schon ein wenig eingestaubt daher kommt. Inhaltlich ist in den 62 Seiten des winzigen A6 Büchleins fast alles vorhanden, was auch im Schrecksenmeister vorkommt. Nur eben nich ganz so ausgeschmückt und &#8220;fantastisch&#8221;.</p>
<p>Aber das &#8220;sich kurz fassen&#8221; war Herrn Keller auch nicht immer gelegen, was zum Teil auch an der alten, sehr schnörkeligen Sprache liegt. Die Ausführungen Spiegels über seine alte Herrin mögen für jemandem aus dem neunzehnten Jahrhundert normal gewirkt haben, für mich war das einfach nur schwer zu lesen, da das Interesse bei zu viel Schnörkelei bei mir schnell nachlässt. Vor allem das all zu Ehrenhaft wirkende verhalten von allen, bis auf das der misstrauischen Jungfer, stöhrte mich. Pineiß kommt nicht als böse, sondern eher als einfältig, gierig und weichlich rüber, Spiegel eher als g&#8217;schwätzig und die Hexe incl. christlicher Schwüre nur Mittelalterlich.</p>
<p>Alles in allem muss ich sagen, dass mir der Schrecksenmeister besser gefallen hat, allein schon vom Schreibstil. Mal von der Handlung abgesehen könnte das Buch von Sprache und Verhalten der Protagonisten auch in einem Wiener Kaffe um 1900 bei besser gestellten Leuten handeln, was so gar nicht mein Ding ist. Das Ende ist auch nicht umwerfend oder besonders einfallsreich und die Dialoge ziemlich lang und, wie schon gesagt, mir zu schnörkelig.</p>
<p>Fazit: ein netter, aber angestaubter Happen für Zwischendurch, der aber nicht sein muss. Hätt ich das vorher gewusst, hätt ich&#8217;s nicht gelesen. Da die Geschichte so kurz ist, ist sie im Vorbeigehen zu bewältigen, so dass man es zumindest nicht als Zeitverschwendung ansieht wenn es einem denn gar nicht gefallen sollte.</p>
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		<title>Der Schrecksenmeister</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Nov 2007 01:10:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem es eine Ewigkeit gedauert hat, bis ich das Buch endlich in den Händen halten konnte, hat es auch leider eine Ewigkeit gedauert, bis ich es fertig gelese hatte. Leider hat das auch eine Grund: das Buch ist nicht halb so fesselnd wie die vorherigen. Die Inhalte der Bücher haben ja schon recht oft an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem es eine Ewigkeit gedauert hat, bis ich das Buch endlich in den Händen halten konnte, hat es auch leider eine Ewigkeit gedauert, bis ich es fertig gelese hatte. Leider hat das auch eine Grund: das Buch ist nicht halb so fesselnd wie die vorherigen.</p>
<p>Die Inhalte der Bücher haben ja schon recht oft an andere erinert, aber bei diesem Buch wurde ziemlich viel ausgeliehen. Alle Möglichen Kreaturen und Handlungsstränge hat man, so oder zumindes so ähnlich, in Büchern oder auch Filmen schon mal erlebt. Es gibt auch keine Überraschungen. Weder in der Handlung, noch in der Schreibweise. Auch wenn ich Seitenweise &#8220;MummliMummli&#8221; nicht sonderlich spannend finde, so ist es doch irgendwie witzig gewesen. Ebenso die Spielereien mit bromBrOmBROMMM.</p>
<p>Aufgrund der Handlung, die zwar nicht kurz ist, aber von mir als sehr kurz empfunden wird, und ein paar Firguren, die auf merkwürdige Art aus der Handlung verabschiedet wurden, denke ich fast, das Buch ist ein Lückenfüller. Hier soll vieleicht noch ein Buch nachgeschoben werden, was dann auf der Handlung aufbaut. Ich hoffe, ich täusche mich!</p>
<p>Am Ende des Buches verweist Mythenmetz darauf, dass wir uns schämen sollen dieses Buch nur aufgrund des reißerischen Titels gekauft zu haben und dass wir das vor Orm nur so strotzende, aber mit langweiligem Titel versehene Originalwerk nicht gelesen haben. Gemeint ist &#8220;Spiegel, das Kätzchen&#8221;, eine Novelle die ich mir wohl in den nächsten Tage genemigen werde. Vieleicht ist das ja besser &#8230;</p>
<p>Jetzt mal zum Inhalt. Wer also das Buch lesen will, sollte hier aufhören.<br />
<span id="more-106"></span><br />
Es geht im Großen und Ganzen um die Kratze Echo, die, weil sie vom Hungertod bedroht wird, mit dem bösartigsten Wesen der Stadt Sledwaya, dem Schreksenmeister, einen Vertrag eingeht. Er mästet ihn bis zum nächsten Vollmond, dafür stirbt Echo für den Meister und dieser darf sein Fett auskochen.</p>
<p>Der Anfang klingt vielversprechend, da es Atmosphärisch ganz gut rüber kommt. Die anschließenden, hingebungsvollen Beschreibungen der ersten Essen, die Echo serviert bekommt, sind auch nicht schlecht. Aber für meine Geschmack dauert das ganze ziemlich lange. Mir fehlte da doch rigendwie schon eine Mythenmetzsche Abschweifung oder ein Einwand des LexikonDerZamonischen[..]. Denn es wird immer nur über das Essen und seine Zubereitung berichtet.</p>
<p>Dann folgen einige wirre, alchimistische Experimente des Meisters, die auch haarklein beschrieben werden. Auch das ist Anfangs interessant, aber auf Dauer ermüdend. Ab da hatte das Buch schon kaum noch einen Reiz für mich. Die Episode mit den Ledermäusen war da fast schon erholsam. Wenn auch Sinnlos. Echo muss die Ledermäuse bitten, Ihn durch zu lassen, was erst nicht ganz gelingt.</p>
<p>Das Dach mit den Leckereien, im übrigen schon wieder viel Essensbeschrebungen, ist fast am schlimmsten, da dort Fjodr F Fjodr auftaucht. Der &#8220;Sprachfehler&#8221; des Vogels ist zwar ganz nett, aber das war da leider schon zu spät <img src='http://www.fukurama.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_confused.gif' alt=':?' class='wp-smiley' />  Es wird viel über den Meister spekuliert und Fjodr gesteht ein Revoluzzer zu sein. Aber auch das ist recht uninteressant. Auf jeden Fall merkt Echo erst da, wie Fett er jetzt schon geworden ist.</p>
<p>Dann kommen wieder Essgelagen und anschließend ein Fluchtversuch, der wegen eines Fluches, der die Gedanken quasi steuert, misslingt. Ab da kommt etwas Würze in die Handlung. Der gruseligere Teil beginnt, da jetzt der Keller betreten wird. Viele Geschichten über eine Irrenanstalt mit grausiger Geschichte, andere, gruselige Vorbewohner des Schlosses und schone Spielchen, die der Meister veranstaltet. Ein Schattenspiel, bei dem die Schatten lebendig und hungrig werden und die Vorstellung der schneeweißen Witwe. Dem wohl gefährlichsten Wesen Zamoniens. Ein Kopf mit langen, weißen Haaren. Aber ein Zusammenhang ist auch da nicht wirklich erkenn-, ja leider nicht mal erahnbar. Man wird nicht hinters Licht geführt oder sonstwie mit Hinweisen gelockt, es ist einfach die Aneinanderreihung von Geschichten.</p>
<p>Dann wird Echo in eine Ledermaus und dann in eine Dämonenbiene verwandelt. Das ist ein wirklich gelungener Teil. Ungewöhnlich, überraschend. Nur Leider komplett neben der Handlung. Wenn das Buch aber auch ganz vielen solchen Geschichten bestanden hätte, währe es durchaus lesenswert geworden.</p>
<p>Dann kommt ein schlimmer Teil: die Zusammenarbeit mit der letzten Schrekse Sledwayas. Die ist zwar ganz nett gemacht, aber schon ziemlich Schnulzig. Als sie dann auch noch gesteht, in den Schrecksenmeister verknallt zu sein, wurde es mir schon wieder zu bunt. Sie kochen dann nämlich auch noch einen Liebestrank, um den Meister mit der Schrekse zu verkuppeln und so Echo zu retten. Die Tricks, die die beiden Anwenden, um die Ingredenzien des Trankes vom Meister zu stehlen, sind so plump, dass nicht mal das &#8220;zulesen&#8221; spaß macht. Zuschauen hätte wahrscheinlich weh getan.</p>
<p>Nach der Verabreichung des Trankes und einigen Liebestrunkenen Handlungen des Meisters, stellt sich aber heraus, dass dieser Immun ist und nur mitspielen wollte. Er tötet die Schrekse und fesselt Echo. Das kam zwar nicht überraschend, war aber durchaus in meinem Sinne. Schnulzen, die mit dem Tod enden: recht so!</p>
<p>Dann versucht der Meister, Echo die Kehle durch zu schneiden. Aufgrund einiger Revolten misslingt das aber. Erst revoltieren die Schmerzenskerzen, eine im übrigen kranke, aber gelungene Erfindung, dann beschwört Echo ein paar Geister aus dem Entfettungskessel. Die beleben die ausgestopften Monster und diese Wiederum wollen alles Töten, was da so kreucht und fleucht. Der Meister holt seine schneeweiße Witwe zur Hilfe, die alle Monster mit leichtigkeit Vernichtet. Den Teil hab ich auch nicht so ganz begriffen. Wollte Mörs unbedingt die Monster mit ins Spiel bringen und hatte keine andere Möglichkeit gesehen, als ein Übermonster zu schaffen, was alle anderen umhaut? Da es dann fast ohne weitere Kommentare verschwindet, schreit das nach einem neuen Buch: &#8220;Der Jäger der weißen Witwe&#8221; oder so. Oha, hoffentlich nicht.</p>
<p>Echo sitzt jedenfalls bis dahin immer noch in der Falle, allerdings kommen ihm die Schrekseneichen zu Hilfe und zerstören das Schloss. Dann hatte ich irgendein Ende erwartet, aber auch diesmal bestätigt sich meine Theorie. Das Ende eines Buches ist der schwierigste Teil. Aber da das Buch selber kaum der Rede wert ist, war ein fulminants Ende auch nicht zu erwarten. Nur dieses Buch hat irgendwie keines. Ich hätte auch viele Seiten vorher schon aufhören können zu lesen, und das Gefühl, was sich eingestellt hätte währe das gleiche gewesen. Nichts!</p>
<p>Fazit: Muss nicht sein. Schade eigentlich.</p>
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		<title>Otherland</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jun 2007 10:56:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nur mal so nebenbei erwähnt: da ich gerade denden zweiten von vier Bänden lese. Das Buch ist von der Grundidee vieleicht gar nicht schlecht, aber irgnendwie hart der Autor es versäumt, sich auf die Geschichte zu konzentrieren. Schon im ersten Band kommt ein wenig Langeweile auf, da streckenweise nichts weiter passiert. Im zweiten wird es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur mal so nebenbei erwähnt: da ich gerade denden zweiten von vier Bänden lese. Das Buch ist von der Grundidee vieleicht gar nicht schlecht, aber irgnendwie hart der Autor es versäumt, sich auf die Geschichte zu konzentrieren. Schon im ersten Band kommt ein wenig Langeweile auf, da streckenweise nichts weiter passiert. Im zweiten wird es schlimmer, welhalb ich schon seit über zwei Monaten nicht mehr weiter gelesen habe.</p>
<p>Dem Urteil meiner Freundin nach steigert sich das ganze bis zum vierten Band ins extreme. Sie war eingentlich von dem Buch begeistert, lässt den viereten Band aber auch schon Wochenlang rumliegen, da es nur noch nervt.</p>
<p>Fazit fürs erste (ein wirkliches Urlail kann ich mir ja ohne vollständige Inhaltskentniss nicht erlauben): lasst es. Das ist was für Leute, die hunderte Seiten in Textbeschreibungen von Landschaften schwelgen können und wollen. Wer also auf Reisebeschreibungen steht, für den ist das vieleicht eher was.</p>
<p>PS: wenn der &#8220;Schrecksenmeister&#8221; nicht bald erscheint, werde ich wohl nie wieder zu einem Buch greifen <img src='http://www.fukurama.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_confused.gif' alt=':?' class='wp-smiley' /> </p>
<p><ins datetime="2007-07-11T16:50:18+00:00">Nachtrag: Meine Freundin hat den letzten Band fast bis zum Ende durchgelesen und die Auflösung des Rätzels ist alles andere als großartig überraschend. Sie ist ja noch nicht komplett fertig, aber dass, was sie mir erzählt hat, kann man in 500 Seiten vieleicht spannend erzählen. In vier 1000-Seitern ist es einfach nur langweilig. Ich mach also auf keinen Fall weiter mit dem Lesen.</ins></p>
<p><ins datetime="2007-07-20T11:42:24+00:00">Letzter Nachtrag: Meine Freundin hat sich auch durch den letzten Band gequält. Zur Info: die hat&#8217;s in original, also englisch, gelesen. Die letzten 100-150 Seiten passiert wohl irgendwie gar nichts mehr, was nicht vorhersehbar ist. Und Ihrer Beschreibung nach ist es ziemlich schnulzig. Ein Happy-End wie in Bollywood. Der Autor hat mal wieder bewiesen: das Ende eines Buches ist das schwierigste. Da das Buch an sich schon langweilig war, konnte das Ende ja nur fürchterlich werden.</ins></p>
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