Erstellt von Tobi am 4. Juni 2011
Nachdem ich mal läger darüber nachgedacht hatte, warum ich zu nix komme, habe ich meine Chaos-Verwaltung nochmal überdacht und überarbeitet.
Modell anreichern, vorhandenes Wissen sortieren, hoffentlich eine Erleuchtung haben
Da ich gerade eine Vortragsreihe über DDD halte vielen mir die 3 Punkte von dort enrich the model, knowledge crunshing und breakthrough wieder ein. Also hab ich mal versucht, auch hier so vorzugehen.
Hindernisse
Ich habe die Aufgaben mit mehr Informationen versehen. Konkret hab ich sie nach den Punkten gruppiert, die meine größten Hindernisse bei der Aufgabenerledigung sind:
- Dauert es lange
- Ich hab nur 1h am Stück Zeit
- Macht es krach
- Ich kann nur seeehr selten krach machen
- Geht es besonders schnell
- Wollte nur sehen, ob sich hier was sammelt
- Warten auf andere
- Aufgaben, die ich gar nicht erledigen kann
- Total unangenehme Aufgaben
- Die erklären sich von selber
- Kostet es Geld
- Derzeit muss gut gehaushaltet werden
Priorität
Dabei stellte sich heraus, dass die bisherige Priorisierung absolut unwichtig ist. Da alle Aufgaben ziemlich lange liegen, haben sie eh alle eine hohe Priorität. Also haben alle gar keine. Damit ich aber zumindest die wirklich dringensten im Auge halten kann, habe ich 3 Magnete und damit dann eben 3 Aufgaben besonders markiert.
“Endlose Aufgaben”
Bei dem bisherigen Board hatte ich die “endlosen Aufgaben” separiert, z.B. Bügeln (bä!). Aber mal ehrlich: was ist denn an den Aufgaben anders als an allen anderen? Sie kommen immer wieder, ja, aber deswegen sind sie ja nicht besonders und müssen auch nur erledigt werden.
Also hab ich diese Aufgaben ebenfalls zu den anderen gepackt und dort ebenso gruppiert.
Ergebnis
Eigentlich wollte ich nur mal sehen, was passiert. Das Resultat ist aber eine deutlich bessere Übersicht, so dass ich das Board jetzt genau so lasse.
Es wird deutlich, dass die viele Aufgaben eben wegen der Lautstärke oder Dauer hängen. Interessant ist, dass die 3 wichtigsten Aufgaben mit den Markierten Magneten in der Kategorie Krach liegen.
Ansonsten gibt es noch viel in der Kategorie “uncool”, da muss ich einfach mal durch. Sehr schön sind die “schnellen”. Die sind bisher immer wieder aus dem Fokus geraten aber genau die kann ich mal so nebenbei endlich erledigen.
Und der Rest lässt sich jetzt hoffentlich deutlich besser Planen, damit ich z.B. die Zeit zum Krach machen nicht mit anderen Aufgaben vergeude. Mal sehen.
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Erstellt von Tobi am 4. Juni 2011
Nach dem ich meine Aufgabenverwaltung jetzt schon gut 2 Monate in gebraucht hab, hat sich daraus so ein bisschen was ergeben.
Omnipräsent
Die Tafel sollte definitiv an einem Ort hängen, an dem man sehr oft ist. Das ist bei mir nicht der Fall: Dachgeschoss, neben dem Schreibtisch in der hintersten Ecke des Raumes. Dadurch muss man erst hin laufen, um sich einen Überblick zu verschaffen. Und das fhrt dazu, dass man den Überblick verliert und der dort sichtbare Stand ggf. gar nicht korrekt. Den Punkt kann ich (und will [und darf??]) nicht ändern. Versucht eurem Partner mal zu erklären, dass die 1x2m große Tafel mitten im Wohnzimmer am besten aufgehoben ist
Das fänd ich selber irgendwie merkwürdig. Ich werd mich nur dazu durchringen, mehr im Dachgeschoss zu sein.
Stillstand macht stutzig
Tickets, die sich nicht bewegen sollten markiert werden. Gerade bei meinem Chaos-Board sind viele Tickets gleichzeitig am Start. Und irgendwie ändern sich die Prioritäten ständig, was bei einigen Tickets dazu führt, dass sie immer wieder nach unten rutschen. Wenn ein Ticket zu alt wird, sollte es entweder ganz raus oder fett markiert und definitiv mal erledigt werden. So endlose Dinger behindern mich, zumindest Mental, ziemlich.
Der Gesamtüberblick deckt Probleme auf
Ansonsten hat sich gezeigt, dass (auch) diese Chaos-Version die Problemstellen gut aufzeigen kann. Wenn man die Aufgaben versucht nach irgendwelchen Kriterien zu gruppieren oder zu markieren, bekommt man schnell ein Gefühl, woran es hängt.
Dazu hab ich angefangen, die große Fläche nach bedarf in kleinere Zohnen auf zu teilen. Große Aufgaben, noch zu Kaufendes etc.
Derzeit liegen bei mir die Probleme unter anderem hier:
- alles, was krach macht
- Ich kann nur was schaffen, wenn das Kind schläft. Und da geht Krach gar nicht.
- alles, was länger als 1h dauert
- Siehe Punkt 1: die Zeitspanne ist da doch sehr begrenzt und ich fange nicht an mein Gartenhaus zu versetzen, wenn ich weiß, dass ichs eh nur zu 5% fertig kriege. Und das ist leider keine Arbeit, die man gut auf lange Zeit zerstückeln kann
- alles, was besorgt werden muss
- Gut, dass ich gerade knapp bei Kasse bin, wusste ich auch schon vorher (siehe Punkt 1)
- alles, was echt lästig ist
- Auch das wusste ich. Aber jetzt wirds erst richtig deutlich. Aufgaben, wo man so gar keinen Bock drauf hat… oha… die dauern :/ Mann muss halt konsequent sein
Fazit
Ich find es schon ziemlich brauchbar in der aktuellen Version. Wenn wieder etwas mehr Bewegung in die Aufgabenerledigung kommt, ergeben sich aber bestimmt noch ein paar Verbesserungen.
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Erstellt von Tobi am 9. Januar 2011
Nach gut einem Jahr hab ich es auch wieder geschafft meinen Server samt Blog wieder zum laufen zu kriegen. Es hat sich viel getan seit dem und gibt viel zu berichten… nur heute nach dem Einricht-Maraton bin ich zum schreiben nicht mehr in der Lage…
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Erstellt von Tobi am 29. Dezember 2009
Das Thema Spenden habe ich schon immer viel Skepsis betrachtet, da ich ja nicht nachprüfen konnte, was mit meinem Geld so passiert. Seit spätestens heute weiß ich, dass diese Vorsicht gut begründet ist, und zwar wegen dieser zwei Beispiele:
Erstens: eigene Erfahrung
In Wiesbadens Innenstadt lauern ja öfter mal Spendensammler, und beim “Bund deutscher Tierfreunde” hatte ich mich mal spaßeshalber eingetragen. Da die Leute am Stand mal abgesehen von herzzerreißenden Geschichten über Tierquälerei nichts weiter von sich geben, hab ich mich auf die 14 Tage Sonderkündigungsrecht gestützt und erst NACH der Unterschrift nachgeforscht. Unter Charitywatch.de bin ich zu dem Verein gleich mehrfach fündig geworden. Die Kündigung war kein Problem, aber ein gegen einen anderen Verein laufen gerade Ermittlungen wege Datenmissbrauch. D.h. meine Bankdaten währen dort ggf. schon weitergegeben worden.
Ich hab für mich entschieden, dass ich bei solchen “Anfixern” jetzt mal mindestens folgende Fragen stellen werde, bevor ich überhaupt nur daran denke was zu spenden:
- Haben Sie das Spendensiegel
- Wo kann ich die Bilanzen einsehen? (Spendensiegel-Vereine verpflichten sich zur Selbstauskunft)
- Wohin fließen die Gelder konkret. Mindestens 2 Projekte mit Ortsangaben und Geldbetrag
- Wo kann ich mir das ansehen? (Und wenn es in Timbuktu ist, wenigstens eine Adresse/Anschrift etc)
Zweitens: eine Recherche vom Deutschlandfunk
Im Deutschlandfunk gab es heute einen Bericht über Spenden bei der Tsunami-Katastrophe vor 5 Jahren. Zugegeben wohl eines der extremen Beispiele, aber sowohl der Aufwand auf Seiten des Betrügers als auch die Reaktion der zuständigen Staatsanwaltschaft kann man als extrem gering betrachten.
Der Betrüger konnte völlig unbehelligt noch einige Zeit in Deutschland leben und ist dann einfach ausgereist. Einen Haftbefehl, für immerhin 2,3 Millionen unterschlagene Euro und offensichtliche Urkundenfälschung, gibt es bis heute nicht. Wenn ich mal Geld brauche werd ich wohl kaum noch eine Bank überfallen. Diese Art ist viel einfacher, lukrativer und ist quasi straffrei >:)
Fazit
Spenden ist eine gefährliche Sache. Selbst wirklich großen Vereinen kann man nur bedingt vertrauen, denn auch da gibts z.B. bei Charitywatch Eintragungen die nichts gutes heißen. D.h.: erst Prüfen und unbequeme Fragen stellen und erst dann, wenn adequate Antworten kommen, Geld geben. Am besten natürlich: die Verwendung sicher nachprüfen (lassen).
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Erstellt von Tobi am 1. September 2009
Schon ein komische Gefühl, wenn man mal einen ganzen Tag keinen Strom hat. Naja, jetzt gehts ja wieder alles und der Server ist auch wieder online.
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