Tobi's Blog

Was so ein Auto wirklich kostet

Erstellt von Tobi am Sonntag 11. Dezember 2011

Aus Geldmangel und der Tatsache, dass ich alle 3 Wochen tanken muss und da viel Geld drauf geht, hab ich mal ausgerechnet, was mich die Kiste so kostet. Und der Ergebnis ist nicht sonderlich erbaulich und man sieht erst mal, dass die öffentlichen Verkehrsmittel dagegen extrem billig sind.

Mal ein Beispiel für meine aktuelle Situation: man kauft sich alle 8 Jahre einen Gebrauchten und fährt ihn so lange, bis er Schrott ist. Kauft man sich alle 4 Jahre einen neuen und vertickert ihn… das könnt ihr selber rechnen. Ich hab da immer deutlich höhere Preise ermittelt. Und bei Leasing ebenso.

Kosten in dem 8 Jahres-Beispiel

Nach 8 Jahren fängt man faktisch wieder komplett vorne an.

Anschaffung: 6000 EUR
Ein Kleinwagen. Er soll mich zur Arbeit bringen und eben 8 Jahre durchhalten. Sicherheit, Crashtest und so, ist auch noch ein wichtiger Punkt.
neue Reifen: 640 EUR
80 EUR pro Reifen x 4 Stück x 2 (Sommer+Winter). Ein Reifen hält max. 6 Jahre, danach wird er spröde. Das ist ggf. 2x zu machen, wenn die Reifen des Gebrauchten schon zu schlecht sind oder er z.B keine Winterreifen hatte (dann kommen auch noch 160 EUR für Felgen dazu. Der Preis ist her niedrig aber ich benutze auch nur Testsieger und nur die breitesten, die gehen. Grund: ich hatte mal die Situation Bremsen zu müssen und nichts passierte … das waren Billig-Pneus und es hätte schweren Personenschaden geben können.
jährliche Werkstattkosten: 400 EUR x 8 Jahre = 3200 EUR
Im Schnitt über sie Zeit ist das eher ein wenig zu niedrig angesetzt
jährliche KfZ Steuer: 100 EUR x 8 Jahre = 800 EUR
Das dürfte sich selten ändern und ist eben unvermeidlich
jährliche KfZ-Versicherung: 350 EUR x 8 Jahre = 2800 EUR
Das ginge ein bisschen billiger, aber Teilkasko behalte ich doch lieber bei und der Schutzbrief war schon oft nötig.
Monatliche Spritkosten: 108,75 EUR x 8 Jahre x 12 Monate = 10440 EUR
Pro Monat verbrauche ich 1,5 Tankfüllungen je 50l. Bei 1,45 EUR pro Liter, was ja künftig eher steigt, kommt man auf diese stolze Summe
Monatliche Parkgebühren: 35 EUR x 12 Monate x 8 Jahre = 3360 EUR
Ich brauche einen gemieteten Platz, da ich in der Innenstadt arbeite und sonst die Hölle von Parkplatzsuche hätte. Alle anderen Parkhauskosten kann ich nicht einschätzen. D.h. der reale Wert ist höher.

Gesamt in den 8 Jahren: 27240 EUR. Runtergebrochen ergibt das Kosten von 283,75 EUR im Monat.

In der Rechnung fehlen ein paar Sachen. Mal mindestens Autopflege (mach ich einfach nicht :) und Dinge, die ich vergessen hab. Außerdem ist alles eher niedrig geschätzt. Gerade die Werkstatt kann teurer sein

Zum Vergleichen mit Leasing oder Neuwagen: die Anschaffungskosten auf den Monat runter gebrochen + Reifenkosten + Werkstattkosten + Schutzbriefkosten betragen 110 EUR. Der Vergleich klappt dann aber nur, wenn das neue oder geleaste Auto eben nie Werkstattkosten verursacht, keine neuen Reifen braucht und man keinen Schutzbrief haben will. Man sollte auch beachten, dass man in den Fällen oft eine Vollkasko-Versicherung braucht. Und das kostet nochmal zusätzlich.

Alternativen

Eine Jahreskarte für die öffentlichen hier im Großraum kostet mich 100 EUR im Monat. Ich könnte also jeden Monat für 183,75 EUR Taxi fahren um auf die gleichen Kosten zu kommen. Ich werd mal nachsehen, was ich so normal für Umwege hab, die nur schwer mit dem Bus zu machen sind.

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Essen wie Gott in Wiesbaden

Erstellt von Tobi am Mittwoch 7. Dezember 2011

Wer mal so richtig gut essen gehen will, sollte mal beim Griechen “Platia” in der Webergasse 7 vorbei schauen. Wir waren da gerade und haben die Empfehlungen des Kochs genommen, die nicht auf der Karte standen: Hackröllchen mit Joghurt und anschließend Rinderfilet mit Rotweinsoße und Reis. So gut habe ich schon sehr lange nicht mehr gegessen. Alleine die Rotweinsoße war ein Gedicht, das Fleisch auf die Sekunde gebraten und die Joghurtmasse der Vorspeise sehr lecker. Mehr kann ich gar nicht sagen, bin noch zu voll und zu schwärmerisch… probiert es aus.

Noch erwähnenswert: es ist nicht ganz billig. Für 2 Personen, eine Vorspeise, 2 Hauptgerichte und Getränke, waren es 47 EUR. Aber das war es allemal wert.

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Der Weg der Könige

Erstellt von Tobi am Montag 22. August 2011

(von Brandon Sanderson, ungekürzt, gelesen von Detlef Bierstedt)

Ebenfalls ein (Hör-)Buch, zu dem ich aus Ermangelung an Alternativen gekommen bin.

Zu dem Buch kann ich gar nicht viel sagen und schon gar keine abschließende Aussage treffen, da ich es nach gut 60 Minuten abgebrochen habe. D.h. alle folgenden Aussagen beziehen sich auf eben diese 60 Minuten.

Ich habe selten eine so schlechte Geschichte und Erzählweise erlebt. Für die ersten paar Minuten wird man auf ein Schlachtfeld aus der Sicht eines jungen Mannes geworfen. Die Schlacht ist vorrüber und man erfährt in einer quasi eigenen Sprache, was passiert ist. Gegenstände, Personen, Handlungen und Geschichte wird innerhalbt weniger Minuten mit frei erfundenen Begriffen erklärt. Das sind so viele, dass das nicht interessant wirkt sondern nur ein Overkill ist. Nach dem 20ten unbekannten Begriff innerhalb von 60 Sekunden hab ich kein “ich will wissen was das bedeutet” im Kopf sondern nur noch ein “hör auf mit dem Stuss, ich kann es mir eh nicht merken” bzw “laaaangweilig”. Und das war noch der intersassante Teil. Der dauert vielleicht 10 min. Ich habs aber nicht gestoppt.

Dannach springen wir ein paar tausend Jahre in die Zukunft. Irgendein König hat einen Vertrag mit anderen geschlossen und ein Mörder soll eben diese König ermorden. Das ist ebenfalls mit frei erfundenen Bezeichnunugen versehen, hält sich aber in Grenzen. Das wird in 5 Minuten Beschrieben. Die verbleibenden 45 Minuten wird beschrieben, wie sich der Mörder in die Gemächer schleichen will, und 2 mal ein paar Wachen tötet. Das Wort “Splitterträger” hätte ich zählen sollen. Das währ ggf noch interessant gewesen. Gefühlt kommt es ca 1x pro Satz vor. Manchmal kriegt er es auch 2 oder 3 mal in einen Satz rein. Toll! So wenig Handlung in so viel Zeit… da les ich wirklich lieber ein Buch über Lanzenpflege. Das konnte ich nicht länger ertragen und habs abgebrochen.

Fazit

Tut euch das nicht an! Ich hab, wie gesagt, keine Ahnung was nach 60 Minuten passiert, aber wer den Anfang schon so vergeigt… ich weiß nicht.

Der Sprecher

Es kann sein, dass der Sprecher auch keinen Bock auf as Buch hatte, aber das war auch eine Nullnummer. Detlef Bierstedt hat eine Stimme wie die eines 80ger Jahre Serienhelden. Er liest fast schon Monoton ohne dass man irgendwie mitgerissen werden könnte. Aber wie gesagt, bei der Geschichte ist das auch kein Wunder. Aber schon von der Stimmlage und Sprechart finde ich eher unangenehm. Wegen der Geschichte mag ich hier aber kein Fazit abgeben, das tue ich dem Mann nicht an, er war genug gestraft mit dem Vorlesen >:)

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Die Bibel nach Biff

Erstellt von Tobi am Montag 22. August 2011

(von Christopher Moore, ungekürzt gelesen von Simon Jäger)

Eigentlich nur aus Langeweile und aus Ermangelung an Alternativen bin ich zu diesem Hörbuch gekommen. Der Titel, der die Haupthandlung scheinbar ja stark festlegt, war nicht unbedingt Anreiz für meine Entscheidung, da ich mit der Bibel so gar nichts am Hut habe. Trotzdem habe ich die Entscheidung nicht bereut.

Das Ganze dreht sich um die Geschichte von Jesus erzählt von dem, bisher gänzlich unbekannten besten Freund von Jesus, Biff. Allerdings ist es in der Bibel wohl so, ich kann es nicht bestätigen sie nicht kenne, dass dort Jesus gebohren wird und in der nächsten Erwähnung ist er 30 Jahre alt. Dieses Buch erzählt nun also die Geschichte, ab dem 6. Lebensjahr.

Mit Religion hat es in soweit etwas zu tun, dass die Hauptfiguren Juden sind und in ihre Gebräuche stark eingebunden. Natürlich finden die Wunder etc. ebenfalls statt und Engel tauchen auf. Das alles passiert aber eher … unreligiös. Die Engel z.B. sind einfach nicht sonderlich helle Zeitgenossen mit gewissen Fähigkeiten. Und die Wunder passieren eben bzw. Jesus, im Buch übrigens Josch genannt, kann eben Leute heilen oder von den Toten erwecken. Der Umgang mit den religiösen Gegebenheiten erinnert mich an den Film Dogma: da es in der “Buchvorlage” nun mal vorkommt wird es auch verwendet, aber auf eine ganz eigene Weise.

Der Anfang des Buches, also die Kindheittstage, sind recht unterhaltsam und lustig angelegt. Hin und wieder stolpert man über Ausdrücke und Gegebenheiten, die wohl aus der Bibelgeschichte stammen. Sie passen manchmal nicht so ganz in den Rest der Erzählung. Aber sie sind nicht so störend und haben für den Inhalt keine Bedeutung. Hier gibt es nette Begebenheiten und Vertrickungen.

Die Mitte des Buches, also die Jugendjahre, sind eher ein Erklärungsversuch, wie man zu einer so selbstlosen Natur wird. Mithilfe der 3 Weisen, die allesamt jeweils einer anderen Religion angehören, wird erzählt, was es so für Weisheiten auf der Welt so alles gibt. Es wird immer noch auf recht unterhaltsame Art gemacht und ist Stellenweise einer netten Logik unterworfen. Störend sind hier aber die andauernden, plumpen und einfach nur nervenden sexuellen Erwähnungen und Beschreibungen. Wochenlange Hurenbesuche oder die Vorlieben des Kapitäns für so ziemlich alles was annähernd 34 Grad Körpertemperatur hat … brauche ich nicht und der Geschichte war es nur abträglich. Es konzentriert sich immerhin nur auf ein paar Punkte im Buch. Trotzdem ist es auffällig.

Der letzte Teil ist, meiner Meinung nach, unnötig lang. Das Buch beschreibt, wie gesagt, das komplette Leben. Also auch den Rest mit der Kreuzigung. Das ist immer noch erstaunlich unreligiös verfasst, zugegeben, aber es zieht sich ziemlich in die Länge und ist weder interessant noch spannend noch sonst irgendwas. Es läuft einfach, wie vom Schicksal bestimmt, vor sich her. Wie ich schon zu oft sagen musste: das Ende ist schwer und die meisten verreißen es. So wie auch hier, auch wenn es einfach nur nicht interessant ist. So richtig verrissen wie beim Schrecksenmeister ist es bei weitem nicht aber gut ist anders.

Fazit

Ein unterhaltsames und interessantes Buch, was man aber nicht unbedingt gelesen haben muss. Als Hörbuch zum Autofahren ganz passabel.

Der Sprecher

Was hier absolut nicht unerwähnt bleiben sollte ist der Sprecher Simon Jäger. Er schafft es, die relativ vielen Figuren tatsächlich stimmlich zu unterscheiden. Man ist bei einem Gespräch von etlichen Personen nie verwirrt, wer was sagt. Das habe ich in der Form ggf. noch bei Dirk Bach erlebt. Er trifft die Personen von der persönlichkeit auch sehr gut. Judas kann man vom ersten Satz, an, den er sagt, nicht leiden. Nur aufgrund der Stimme. Josch ist (fast) immer beruhigend und selbst Maggie oder die Chinesinnen kriegt er noch passabel hin.

Fazit zum Sprecher

Von dem werd ich mir noch was vorlesen lassen. Der rockt!

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Probleme bei WLAN-Verbindungen

Erstellt von Tobi am Sonntag 12. Juni 2011

Als ich von der Stadt aufs Land gezogen bin dachte ich, dass ich ggf. mit meinem Netzanschluss ein Problem kriege (was der Fall ist:), aber dass WLAN-Empfang schwierig wird, ahnte ich nicht.

Das Problem

In der Stadt gab es 8 Netze in Reichweite. Da lief es immer gut. Hier sind es sage und schreibe 13 und da mein Sender 2 Stockwerke unter mir liegt, ist die Signalstärke aller Netze deutlich höher als das von meinem.

Als Resultat gibt es ständig Verzögerungen und manchmal kann ich mich gar nicht verbinden. Ich hab mir einen LAN-Stick geholt, der eine bessere Antenne abgibt, aber das hilft nur ein wenig. Am nervigsten sind aber die Unterbrechungen ohne Verbindungsabbruch. Es passiert einfach gar nichts mehr und nach 5 bis 10 Sekunden gehts dann wieder. Allerdings auch nur ein paar Sekunden und dann gibts gleich wieder ‘ne Zwangspause.

Die Erkentnis

Mit dem Linux-Tool iwlist (aus dem Ubuntu-Packet wireless-tools) hab ich mir mal alle Netzwerke in Reichweite auflisten lassen mit allen Parametern, die die Dinger so geschätzig von sich geben.

Das es viele sind, war mir ja bekannt. Auffällig war aber, dass sich viele auf sehr wenigen Kanälen häufen. Die sind anscheinend alle via “auto-Kanal” eingestellt, denn wer welchen Kanal benutzt wechselt recht oft, aber Kanal 1, 6 und 10 sind immer seeehr beliebt.

Kanal 3 kam nur bei einem Netz genau ein mal vor, Kanal 12 nie. Etliche Treiber sind laut Ubuntu-Beschreibung zum WLAN auf den US-Standard eingestellt und können Kanal 12 und 13 nicht verwenden. Aus dem Grund, vermute ich, meiden auch viele Sender den Bereich.

Ansonsten laufen 11 Netzwerke in der Betriebsart “n” (54MBit) und 2 mit “g” (48MBit). D.h. viele haben neue Sender und ich behaupte einfach mal, die benutzen immer den höchstmöglichen Standard. Wenn man keine Probleme damit hat, sollte das ja auch so sein. Meine Netzanbindung ist ganze 1,5MBit “dick”. Wozu also muss ich mit 54MBit mit meinem WLAN verbinden? Selbst “g” mit 48MBit ist sinnfrei. Ein uralt “b” mit 11MBit reicht vollkommen,

Die Lösung

Den Kanal 12 und 13 sind frei, also benutz ich fix die 12. Das half schon ein wenig, denn jetzt ist die Verbindung deutlich stabiler. Allerdings sind die Zwangspausen noch immer da.

Der Wechsel der Betriebsart von “mixed g+n” auf “n” brachte nur eher subjektiv etwas. Bei “g” waren die Pausen schon seltener. Bei “n” gibt es gar keine mehr. Den WLAN-Stick hab ich auch gleich wieder eingemottet, denn jetzt gehts auch ohne einwandfrei.

Fazit

Langsamer ist oft auch Störunanfälliger. Das das allerdings so gut funktioniert, hätte ich nicht gedacht.

Was mich etwas wundert ist die Tatsache, dass die Betriebsarten “n” und “g” eigentlich selbst abgestufte, langsamere Varianten haben, auf die zurückgegriffen wird, wenn es Verbindungsprobleme gibt. Das funktioniert ja, wie ich sehen kann, so überhaupt nicht gut. Vermutlich sind meine Zwangspausen die Zeiten, in denen die neue Geschwindigkeit ausgehandelt wird, mit der die Verbindung wieder ok ist. Aber bei den Verzögerungen ist das irgendwie nicht sinnvoll.

Egal. Jetzt gehts und gut iss.

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